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Akai MPK Mini – MIDI Keyboard & Pad Controller

(4 / 5 bei 21 Stimmen)
Hersteller
Keyboard-Typ
Lernprogramm
Tasten25
Klangfarbenauswahl
Besonderheiten

MIDI Keyboard Controller mit 8 MPC-Pads

Das Akai MPK Mini ist ein geniales Werkzeug, welches dich beim produzieren sämtlicher Sounds und Beats unterstützen wird. Durch zahlreiche technische Features lässt dir dieses MIDI Keyboard genügend Freiraum in deiner Kreativität.

Unten findest du sämtliche Produktdetails, sowie unser persönliches Fazit zu diesem Modell.


Akai MPK Mini – ein vielseitiges Werkzeug für Musiker

Bei dem Akai MPK Mini handelt es sich um einen kompakten Keyboard Controller, den man auch unterwegs verwenden kann. Zu den vorhandenen Features gehören 25 anschlagdynamische Tasten, 8 hintergrundbeleuchtete und anschlagdynamische Pads im MPC-Stil und 8 zuweisbare Q-Link-Regler sowie ein 4-Wege Joystick für eine dynamische Modulations- und Pitch-Regelung.

Beim Akai MPK Mini ist die schnelle Umsetzung von musikalischen Ideen möglich. Die vorhandenen dedizierten Oktavwahlschalter stellen einen vollen Notenumfang zur Verfügung. Mit Hilfe des Sustain Pedaleingangs kannst Du hier ein ausdruckvolles Spiel durchführen. Durch den ebenfalls integrierten und anpassbaren Arpeggiator bist Du in der Lage, komplexe Melodien darzustellen.

Die verschiedenen Features des Akai Professional MPK Mini

Der Akai MPK Mini verfügt über 25 anschlagdynamische Minitasten, die mit einem weichen Widerstand ausgestattet sind. Acht anschlagdynamische Pads, die mit einer matten Gummierung versehen sind, befinden sich oberhalb der Tasten. Diese Tasten leuchten auf, wenn Du sie bespielst oder wenn von dort aus entsprechende Daten an den Rechner gesandt werden.

Mit Hilfe der vorhandenen Funktionstasten „Pad Bank1“ und „Pad Bank2“ bist Du dann in der Lage, zwischen zwei unterschiedlichen Belegungen der Pads hin und her zu schalten. Ebenfalls sind auf der rechten Seite acht unterschiedlich einsetzbare MIDI CC Encoder mit einem maximalen Radius von 270 Grad vorhanden. Bei dem Akai MPK Mini werden diese Encoder als Q-Link Knobs bezeichnet.

Der Arpeggiator des MPK´s

Der beim Akai MPK Mini eingebaute Arpeggiator lässt sich, was das Tempo anbelangt, mit Hilfe eines externen MIDI Clock regulieren. Dabei musst Du beim MIDI Clock zunächst ein Feintuning durchführen und dort die Laufzeit einstellen. Wenn Du die „Programm-Taste“ drückst, kannst Du die Step-Auflösung des Arpeggiatores über die Minitasten veranlassen. Hierbei sind Werte von 1/4, ¼ T, 1/8, 1/8 T, 1/16, 1/16 T, 1/32 und 1/32 T möglich. 

Die Tasten dieses Modells

Die Tasten sind beim dem Akai MPK Mini filigran gestaltet, so dass Du hier gefühlvolle Akkorde, schnelle Melodien sowie gute Basslinien spielen kannst. Die Oktavlage kannst Du mit dem Schalter „Octave Uo/Down“ unkompliziert anpassen. Diese reicht von C-2 bis C8. Wenn Du in einer veränderten Oktavlage spielst, leuchtet hier einer der Oktave-Schalter in rot auf, je nachdem, ob Du ihn runter oder hoch transportiert hast. 

Die Pads im MPC-Stil

Bei dem Akai MPK Mini funktioniert das Einspielen von Rhythmen ohne Probleme. Hierbei wird beim Akai MPK Mini die Anschlagsdynamik gut aufgelöst. Dabei gibt es für die Pads zwei Modi, und zwar Momentary und Toggle.

Im Momentary Mode entsteht ein Pad mit einen kurzen Impulsbefehl. Das ist sehr gut für perkussive Rhytmen. Dagegen im Toggle-Mode bleibt der Impuls so lange aktiv, bis das Pad zum zweiten Mal angeschlagen wird. Das ist eine gute Lösung für Loops.

Neben dem Control Change (CC) sowie dem Programm Chance (PC)-Befehlen, hast Du auch die Möglichkeit, Sequenzersteuerungen (Start/Stopp, Spur, Record, Stummschalten oder die Spur verändern) vorzunehmen. .

Die vorhandenen acht Encoder verfügen über einen nur leichten Drehwiderstand. Sie haben keine Rasterung und haben einen maximalen Radius von 270 Grad. Mit Hilfe der vorhandenen Markierung neben und auf den Reglern behältst Du den Überblick über die jeweils aktuelle Position. Über die Positionen FX-PlugIns oder den Parametern von Software-Instrumenten kannst Du mit ein paar Handgriffen eine Verlinkung mit den Encodern durchführen.

Auch DAW-Objekte (Aux- oder Panorama-Regler, Kanalfader) kannst Du hiermit vernünftig steuern. 

Der Software Editor

Durch den ebenfalls mitgelieferten Software Editor erhälst Du den Benutzer-Zugang zu zunächst nicht sichtbaren Konfigurationsparametern.

Dazu gehören auch die MIDI-Kanäle. Hier kannst Du auch einstellen, was von den einzelnen Pads gesendet werden soll (Control Changes, MIDI-Noten oder Program Changes) und welchen Modus (Toggle oder Monetary) diese verwenden.

Die Auswahl eines Control Change Befehle sowie in frei wählbarer Bereich der auszusendenen CC-Werte steht für jeden einzelnen Encoder bereit. Dadurch bist Du in der Lage, eine komplette 270 Grad-Drehung von einem Encoder nur auf den CC-Wertebereich in Höhe von 33-88 zu beziehen (anstatt 0-127). Auch der Arpeggiator wird hier virtuell gut abgebildet.

Zusätzlich sind im Lieferumgang eine Installations-CD für den Software-Editor und auch ein Mini-USB-Kabel vorhanden. Das Handbuch zum Handhabung des Gerätes kannst Du im PDF-Format auf der AKAI-Webseite herunterladen.

Ein Treiber muss nicht installiert werden. Der Rechner erkennt sofort nach dem Einstöpseln des USB-Kabel den Controller. Über das USB-Kabel läuft auch die Stromversorgung. Der Software Editor muss alles einzigstes Modul installiert werden. 

Die Bespielbarkeit des Akai´s

Wenn Du Dich mit dem Gerät vertraut gemacht hast, bist Du in der Lage, innerhalb von wenigen Minuten den ersten Beat einzuspielen. Die Pads und die Tasten lassen sich gut bespielen. Wenn Du eine Fruty Loops Studio Version verwendest, wird dieser von dem Gerät automatisch von der DAW erkannt und Du kannst sofort loslegen. Aufgrund des vorhandenen ASIO4ALL-Treibers gibt es keine Verzögerung. Auch die anderen Tools (zum Beispiels Pro Tools oder Cubase) funktionieren einwandfrei.

Unser Fazit zum Akai MPK Mini

Mit diesem Gerät hat Akai eine Lücke zwischen den Produkten LPD 8 und dem Produkt LPK 25 geschlossen, in dem man diese beiden Versionen zusammenlegt.

Dabei ist ein stabiler, kompakter und leicht zu bedienender Laptop-Controller entstanden, der für die Bühne oder für Studios oder für unterwegs eingesetzt werden kann. Die Alternative hierzu wäre, dass die Einspielung sonst auf einem iPad oder einer Notebooktastatur erfolgen müsste, was wesentlich umständlicher ist.

Aufgrund der vorhandenen Preisbasis und für seine Einsatzzwecke ist das Gerät seinen Preis in jedem Fall wert. 

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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